Wärmepumpen - für unerschöpfliche Energie!

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe
gewinnt die Wärme, die in der Außenluft vorhanden ist, und nutzt diese zum
Heizen und zur Warmwassererwärmung. Intelligenter und wirtschaftlicher kann
man Umweltenergie nicht einsetzen und das sogar das ganze Jahr. Selbst im
Winter, wenn eisige Temperaturen herrschen.
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe
ist als Komfort- und Kompaktbaureihe sowie als Modulgerät erhältlich. Als
Energiequelle steht ihr das Erdreich zur Verfügung. Die aus der Umweltenergie
gewonnene Wärme kann je nach Wärmepumpe zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden.
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe
gewinnt die notwendige Engergie für die Heizung und Warmwasserbereitung aus dem Grundwasser. Die Wärmepumpe ist als
Komfort- und Kompaktbaureihe sowie als Modulgerät erhältlich.

Wärme gratis
Extrem warm, trocken und sonnig: Der April brach in diesem Jahr bereits alle Rekorde. 283 Stunden Sonnenschein zählte der Deutsche Wetterdienst. Normal wären hierzulande nur 152 Stunden. Viel Sonne heißt viel Energie. Die bleibt im Boden gespeichert. Auch im regnerischen Mai. Und weil die Preise für Öl und Gas immer weiter steigen, wird die Sonne als Energielieferant wieder interessant. Wie wärs mit einer Wärmepumpe, Typ Sole/Wasser, fürs Einfamilienhaus? Die sammelt die Wärme aus dem Garten und bringt sie ins Haus. Gasheizung und Ölkessel sind überflüssig. Die Wärmepumpe heizt und bereitet warmes Wasser. Das funktioniert auch im Winter, wenn der Boden gefroren ist. Die Erdkollektoren im Garten liefern selbst dann noch genug Energie. Die ist von Natur aus kostenlos.

Technik hat seinen Preis
Die Technik kostet Geld: Preis: etwa ab 8.000 Euro für Wärmepumpe und Warm- wasserspeicher. Ein vergleichbarer Gas- oder Öl-Brennwertkessel mit Warm- wasserspeicher kostet 3.400 bis 6.800 Euro. Dazu kommt jeweils die Installation. Komplettpakete vom Heizungsbauer machen die Sache meist etwas billiger. Für die Wärmepumpe braucht es aber noch mehr: Ein System von Erdsonden oder Erd- kollektoren, das die Energie aus dem Erdreich sammelt. Kostenpunkt: je nach Aufwand, mehrere Tausend Euro. Auch hier gibt es Komplettpakete mit Erdsonden, Wärmepumpe und und Installation. Wer neu baut, spart mit der Wärmepumpe auch die Kosten für Schornstein, Öltank oder Gasanschluss.

Mit Fußbodenheizung
Nach dieser Investition macht sich die Wärmepumpe schnell bezahlt. Die Betriebskosten sind niedriger als bei anderen Heizungen. Die Wärmepumpe braucht keinen Brennstoff mehr, nur Strom. Wenn die Voraussetzungen stimmen, liefert die Umwelt etwa 75 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser. Nur ein Viertel kommt durch den Einsatz von Strom hinzu. Stromkosten pro Jahr: etwa 600 bis 1 000 Euro. Voraussetzung: ein gut isoliertes Haus mit moderner Flächenheizung. Fußboden- oder Wandheizungen sind ideal. Ist die Vorlauftemperatur niedrig (um 35 Grad), arbeitet die Wärmepumpe besonders effektiv. Sie verbraucht wenig Strom und liefert viel Wärme. Wie funktioniert der Zauber?
Kältemittel bringt Wärme ins Haus
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank - mit umgekehrten Vorzeichen allerdings. Der Kühlschrank zieht Wärme aus dem Inneren des Kühlraums ab und setzt sie auf der Rückseite des Gerätes wieder frei. Die Wärmepumpe dagegen holt Wärme von draußen und gibt sie im Inneren des Hauses wieder ab. Der Kühlschrank kühlt, die Wärmepumpe wärmt. Beide Geräte arbeiten mit einem Kältemittel. Das transportiert Wärme. Bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck nimmt das Kältemittel Wärme auf, bei höherer Temperatur und höherem Druck gibt es die Wärme wieder ab. Dabei ändert das Kältemittel meist seinen Aggregatzustand. Bei höherer Temperatur und höherem Druck wird es flüssig, bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck ist das Kältemittel gasförmig.
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